Gesetze zur Altersvorsorge

Pensionsleistungen werden Rentnern häufig über einen von einem Arbeitgeber oder einer Gewerkschaft verwalteten Pensionsplan ausgezahlt. Vorsorgepläne können eine Pensionskasse oder Auszahlungen aus einem IRA- oder 401K-Plan umfassen. Die meisten Pensionspläne, die über den privaten Sektor verwaltet werden, fallen unter das Gesetz zur Sicherung des Ruhestandseinkommens, das auch als ERISA bekannt ist. ERISA stellt sicher, dass alle Versicherten und Leistungsempfänger nach den Gesetzen geschützt sind, die die Verwaltung von Altersversorgungsplänen regeln.

Teilnahmeberechtigung

Nach dem Bundesgesetz ist es Arbeitgebern gestattet, bestimmte Arbeitnehmer von der Teilnahme an einer Altersversorgung auszuschließen. Ein Arbeitgeber kann Arbeitnehmern, die einer Gewerkschaft angehören oder als Angestellte arbeiten, unterschiedliche Pensionspläne anbieten. Die Berechtigung zur Altersvorsorge kann auf diejenigen Mitarbeiter beschränkt sein, die mindestens 40 Stunden pro Woche arbeiten, oder die Arbeitgeber können die Berechtigung auf Teilzeitbeschäftigte ausweiten, sofern sie mindestens 1.000 Stunden pro Jahr oder 20 Stunden pro Woche arbeiten. Darüber hinaus dürfen Arbeitgeber höheren Führungskräften innerhalb einer Organisation attraktivere Altersversorgungspläne anbieten.

Dokumentation

Laut Bundesgesetzen muss jeder Pensionsplan über eine formelle Dokumentation verfügen, die vollständige Angaben zu den Planvorgängen, Investitionen und Planverwaltern enthält. Diese Informationen sollten allen Personen zur Verfügung gestellt werden, die sich neu für den Plan angemeldet haben, und allen Teilnehmern des Plans sollte auf Anfrage eine Kopie dieser Dokumentation zur Verfügung gestellt werden können. Administratoren von Altersversorgungsleistungen müssen den Teilnehmern eine schriftliche Benachrichtigung über alle am Plan vorgenommenen Änderungen sowie über bevorstehende Sperrfristen senden, die länger als drei aufeinanderfolgende Geschäftstage dauern. Während einer geplanten Planänderung kann eine Sperrfrist auftreten, die sich auf die Fähigkeit eines Teilnehmers auswirken kann, Kredite aufzunehmen oder Ausschüttungen zu planen.

Auszahlungsalter

Das Bundesgesetz schreibt auch vor, wann Plan-Teilnehmer Leistungen aus einem Pensionsplan erhalten dürfen. Die Verteilung der Leistungen muss innerhalb von 60 Tagen nach Erreichen des 65. Altersjahres oder des geltenden Rentenalters gemäß den Bestimmungen des Leistungsplans beginnen. Die Leistungen können auch 60 Tage nach Ablauf von 10 Dienstjahren oder nach Beendigung des Dienstverhältnisses mit dem Arbeitgeber beginnen. Einige Altersversorgungspläne wie der 401 (k) -Plan sehen vor, dass Rückstellungen den Bezug von Leistungen verzögern oder bei Bedarf vorzeitig in den Ruhestand treten können. Das Arbeitsministerium gibt an, dass das Bundesgesetz vorschreibt, dass die Altersrente am 1. April nach dem Kalenderjahr beginnt, in dem eine Person 70½ Jahre alt wird.