Wandelanleihe vs. Callable Bond

Im Gegensatz zu Aktien, die stark standardisiert sind, gibt es Anleihen in vielen Varianten. Kündbare und Wandelschuldverschreibungen sind insofern ähnlich, als beide besondere Bestimmungen enthalten, die die Kündigung dieser Schuldverschreibungen vor ihrem offiziellen Verfallsdatum ermöglichen. Callables und Preferreds, wie sie manchmal in den Finanzmedien genannt werden, weisen zwar wichtige Merkmale auf, bieten dem Anleger jedoch ein deutlich unterschiedliches Gewinnpotenzial und Zugeständnisse.

Grundlegendes zu kündbaren Anleihen

Eine kündbare Anleihe kann vom Emittenten vor dem angegebenen Fälligkeitsdatum gekündigt oder gekündigt werden. Angenommen, die Anleihe, die Sie 2012 gekauft haben, läuft im Jahr 2020 aus, hat einen ursprünglichen Ausgabekurs, auch Nennwert oder Nennwert genannt, von 100 USD und ist mit einem 10-Prozent-Kupon ausgestattet. Wenn diese Anleihe nicht kündbar ist, muss der Emittent bis 2020 jährlich 10 USD pro Jahr zahlen. Wenn Sie diesen Betrag nicht erhalten, können Sie den Emittenten verklagen.

Wenn die Anleihe kündbar ist, kann der Emittent jedoch zu einem Zeitpunkt vor 2020 erklären, dass die Anleihegläubiger die Anleihe an den Emittenten zurücksenden müssen, um einen festgelegten Betrag für jede Anleihe zu erhalten. Danach endet die Bindung. Wird die Anleihe vor Ablauf gekündigt, zahlt der Emittent dem Anleihegläubiger einen Betrag, der den Nennwert der Anleihe übersteigt, um den Anleger für die vorzeitige Kündigung zu entschädigen.

Wandelanleihen analysieren

Eine Wandelanleihe hat wie jede andere Anleihe eine Kuponrate, einen Nennwert und ein Ablaufdatum. Eine zusätzliche Bestimmung im Prospekt gibt dem Anleihegläubiger jedoch das Recht, die Anleihe vor dem Verfallsdatum in eine bestimmte Anzahl von Aktien umzutauschen. Der ursprüngliche Ausgabekurs und der Umrechnungskurs der Anleihe sind so festgelegt, dass die Umrechnung nur dann sinnvoll ist, wenn der Aktienkurs steigt.

Eine Anleihe mit einem Nennwert von 100 USD kann beispielsweise in fünf Aktien umgetauscht werden. Der Anleihegläubiger würde den Umtausch nur vornehmen, wenn der Aktienkurs über 20 USD steigt. Daher würde der Marktwert der Aktie zum Zeitpunkt der Emission der Anleihe unter 20 USD liegen. Andernfalls würden alle Anleihen von den Anleihegläubigern bei ihrer Emission in Aktien umgewandelt, was die Emission der Anleihe zu einem sinnlosen Unterfangen macht.

Identifizieren der Ähnlichkeiten

Sowohl Wandelanleihen als auch kündbare Anleihen haben eine ungewisse Laufzeit. Bei kündbaren Schuldverschreibungen kann der Emittent die Schuldverschreibungen vor dem angegebenen Verfallsdatum kündigen, während der Anleihegläubiger das gleiche Recht auf Wandelschuldverschreibungen hat. In beiden Fällen ist ein Zufallsgewinn möglich. Der Anleihegläubiger einer kündbaren Anleihe wird vom Emittenten für einen vorzeitigen Rückruf entschädigt. Auch bei einer Wandelanleihe erfolgt eine vorzeitige Beendigung der Anleihe durch Wandlung nur, wenn eine solche Wandlung rentabel ist.

Die Unterschiede hervorheben

Der Hauptunterschied zwischen kündbaren und wandelbaren Schuldverschreibungen ist die Partei, die das gesetzliche Recht hat, zu handeln. Bei kündbaren Schuldverschreibungen entscheidet die emittierende Firma, wann die Schuldverschreibungen gekündigt werden, sofern das im Prospekt angegebene Datumsfenster erreicht ist, innerhalb dessen solche Maßnahmen ergriffen werden können. Bei Wandelschuldverschreibungen entscheidet der Anleihegläubiger, wann die Wandelschuldverschreibungen gewechselt werden.

Während für den Anleihegläubiger in beiden Fällen ein Zufallsgewinn besteht, ist das Gewinnpotenzial bei einer Wandelanleihe viel höher. Der Prospekt einer kündbaren Anleihe gibt an, wie viel der Emittent bei Kündigung der Anleihe über dem ursprünglichen Ausgabepreis zahlen muss. Das Gewinnpotential einer Wandelanleihe ist jedoch unbegrenzt. Je höher der Aktienkurs, desto mehr profitiert der Anleihegläubiger.