Wann begann der FOREX-Handel?

Der heutige Devisenmarkt (Forex) hat seinen Ursprung in Problemen mit dem Wechselkurs, die sich in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten die meisten Weltwährungen im Rahmen eines als Bretton-Woods-Abkommen bekannten internationalen Vertrags einen festen Wechselkurs in US-Dollar um, der wiederum an den Goldstandard gebunden war. Die Idee war, die Währungswerte zu stabilisieren und den Handel anzukurbeln. In den nächsten 25 Jahren wurde klar, dass dieses starre System den internationalen Handel eher behindert als fördert.

Wechselkurse

1971 wurde das Bretton Woods-Abkommen aufgegeben. Die Wechselkurse durften "schwanken" und ihr eigenes Niveau finden, das sich je nach den Marktkräften unterschied.

Eurodollars

Aufgrund anhaltender Handelsdefizite in den USA sammelten ausländische Banken in den 1980er Jahren große Dollarbeträge an. Diese Eurodollars trugen in den 1980er Jahren dazu bei, ein Währungsumtauschvolumen von 70 Milliarden US-Dollar pro Tag zu generieren.

Das Internet

Die Einführung des Internets Mitte der 90er Jahre ermöglichte es, rund um die Uhr mit Währungen zu handeln. Bei der elektronischen Überweisung war kein physischer Währungsumtausch erforderlich.

Spekulanten

Die Geschwindigkeit und Effizienz des elektronischen Geldwechsels machten es ideal für Spekulanten, die von Wechselkursänderungen profitieren möchten. Diese Forex-Händler generieren mittlerweile 80 Prozent der Marktaktivität.

Wachstum

Bis 2004 hatte sich Forex zu einem täglichen Wertpapiermarkt von 1,9 Billionen US-Dollar entwickelt. Ab 2007 betrug das tägliche Volumen 3 Billionen US-Dollar pro Geschäftstag.