Bilanzierung der Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien

Wandelbare Vorzugsaktien sind Vorzugsaktien, die den Aktionären die Möglichkeit geben, ihre Vorzugsaktien nach einer bestimmten Frist in Stammaktien umzuwandeln. Der Zeitraum, bevor die Vorzugsaktie umtauschfähig ist, sowie der Umtauschkurs sind im Vorzugsaktienkaufvertrag des Aktionärs angegeben.

Tipps

  • Wenn Vorzugsaktien in Stammaktien umgewandelt werden sollen, muss der Vorgang zuerst in den Vorzugsaktienkaufvertrag des Aktionärs geschrieben werden. Die Bilanzierung der Umstellung beinhaltet die Belastung des Vorzugskontos und die Gutschrift auf dem Stammaktienkonto.

Exploring von Vorzugsaktien

Wenn Anleger Vorzugsaktien kaufen, erwerben sie keine Beteiligung an dem Unternehmen wie beim Kauf von Stammaktien. Stattdessen erhalten die Vorzugsaktionäre regelmäßige Zinszahlungen, solange sie die Vorzugsaktien besitzen oder bis die Aktien ihr Fälligkeitsdatum erreichen. Sind die Aktien am Fälligkeitstag nicht wandelbar, löst die Gesellschaft die ausstehenden Vorzugsaktien ein und zahlt den Vorzugsaktionären ihren ursprünglichen Anlagebetrag.

Wandelbare Vorzugsaktien

Wenn Anleger wandelbare Vorzugsaktien besitzen, können sie diese jederzeit nach dem im Vorzugsaktienkaufvertrag angegebenen Wandlungsdatum in Stammaktien umwandeln. Ein Unternehmen kann auch eine Option in den Kaufvertrag aufnehmen, die es ihm ermöglicht, den Umtausch ausstehender Vorzugsaktien zu erzwingen. Bei einer erzwungenen Umwandlung müssen Anleger ihre Vorzugsaktien in eine bestimmte Anzahl von Stammaktien umwandeln, unabhängig davon, ob sie eine Umwandlung wünschen oder nicht.

Berücksichtigung der bevorzugten Konvertierung

Wenn Anleger ihre Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln, belastet das Unternehmen das Vorzugsaktienkonto und schreibt es dem Stammaktienkonto gut. Wenn der Kurs der Stammaktien zum Zeitpunkt der Umstellung über dem Nennwert der Vorzugsaktien liegt, belastet das Unternehmen die Differenz zwischen den beiden Kursen mit dem einbehaltenen Gewinn. Wenn die Anleger zum Zeitpunkt des Kaufs eine Prämie für die Vorzugsaktien gezahlt haben, muss die Gesellschaft auch Anpassungen an den zusätzlich eingezahlten Kapitalkonten vornehmen.

Zusätzliches eingezahltes Kapital

Kapitalrücklage ist der Geldbetrag, den Anleger für die Vorzugsaktie bei einem Kauf über dem Nennwert gezahlt haben. Kapitalrücklage wird auch als Prämie bezeichnet. Die Kapitalrücklage ergibt sich rechnerisch aus dem Ausgabepreis der Vorzugsaktie abzüglich des Nennbetrags multipliziert mit der Anzahl der ausgegebenen Vorzugsaktien. Liegt dieser Überschuss vor, belastet die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aktienumstellung auch die Kapitalrücklage - Vorzugsaktien und die Kapitalrücklage - Stammaktien.

Der Nennwert ist häufig ein Nominalwert, beispielsweise ein Cent oder weniger, der jeder Aktie einer Aktie zugewiesen wird. Daher ist es normal, dass die Aktie unabhängig von der Unternehmensleistung einen höheren Wert als den Nennwert aufweist.